Soiré du cinema: "Der Vorleser" in der Astor Lounge

25. Februar 2009
bild-5

Das Hotel Concorde hatte gestern zur Vorab-Premiere des frisch Oscar-prämierten Films “Der Vorleser” gebeten. Vorher gab es Champagner, unfassbar leckere Canapés und andere französische “Direkt-auf-die-Hüften-Geher” im Foyer des 5-Sterne-Hauses.

Der Filmabend wurde mitpräsentiert vom Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung, die sich darum kümmern, dass rund 4 Mio. Erwachsene in Deutschland, die weder lesen noch schreiben können, dieses auch im Alter noch lernen können. Gute und absolut unterstützenswerte Sache – zumal, wenn man sich mal klar macht, dass die Alternative darin besteht, einmal in der Woche Tatort zu gucken. Film war jut, zumindest die ersten zwei Drittel. Danach zog sich’s leider etwas.

PS: Der David Kross, also der hat seine Nachnamen echt verdient.

"Hallo Berlin!" Wir live bei der Echo-Verleihung

24. Februar 2009
Suite 306 rules!

die zentrale frage gleich vorab: warum nur, warum ist die musikbranche durch die bank so unglaublich schlecht gekleidet? ich meine: die (meisten) schauspieler kriegen’s doch auch hin? dieser frage werde ich noch nachgehen…

wir hatten einen wunderbaren abend in der beck’s suite 306. man muss sich das so vorstellen wie ein normales hotelzimmer mit minibar, kitchenette, ledercoach und roomservice – nur, dass die eine wand fehlt und man anstelle dessen von oben in die 02-world blickt. phänomenal. ausgestattet mit bierchen und zu späterer stunde currywurst und pommes (wie gesagt: roomservice!) feierten wir ausgelassen den umstand, dass wir aufstehen und rausgehen konnten, wenn es allzu arg wurde (rede von bruce darnell, auftritt der schlagertante, scorpions-medley). bei depeche mode hingegen standing ovations in der suite 306 und das gegenseitge versprechen, auf jeden fall das konzert im sommer gemeinsam zu besuchen.

an dieser stelle sollte nun eigentlich noch ein ausführlicher bericht von der aftershowparty folgen mit fotos peinlicher entgleisungen am buffet, kleinen filmchen mit dance-einlagen der belegschaft – aber leider wurden wir am eingang darauf hingewiesen, das unsere goldenen bändchen NICHT das beste sind, was man haben kann, sondern einzig ROTE bändchen die türsteher zum durchwinken bewogen. kleiner trost am rande: rot hätte nun wirklich nicht zu meinem lippenstift gepasst. sind wir halt heim.