Es gibt diesen Moment, wenn man zuhause seine Winterkleidung wegpacken und die luftigen Sommersachen rausholen will – und dann stöhnend die Fehlkäufe entdeckt, die man schon die letzten zwei Saisons nicht getragen hat. Diesen Moment, den drei Kolleginnen und ein Kollege von mir kollektiv erlebten, nahmen wir zum Anlass, mal wieder einen großen, gemeinsamen Flohmarktstand zu machen.

Spaß bei der Arbeit?
Profis, die wir sind im Eventbereich, stand unser Produktionsleiter Christoph am Vortag der Veranstaltung mit Sackkarre und einem gefühlten 7,5-Tonner vor unserem Keller. Drei angefahrene Adressen später war das Ding voll und parkte in Poolposotion DIREKT vor dem Flohmarkt am Arkonaplatz. Über die parkplatzsuchenden Laien konnten wir am nächsten Morgen nur müde lächeln.
Ha! Doch auch wir waren nicht vorbereitet auf das, was geschah, als wir unseren ersten Kartons öffneten: tumultartige Zustände nämlich, sobald der erste Fummel auftauchte. “Was kostet?” auf türkisch, englisch, skandinavisch, indisch und kisuaheli.

Erbarmen! Zu spät – die Kunden kommen!
Nachdem der erste Hype rum war, lief’s dann sehr smooth, man sah seine Teilchen schwinden und auf anderen Ständen wieder auftauchen, traf Gott und die Welt, trank mal ein Sektchen und das Portemonnaie wurde praller und praller. Business as usual halt… ;-)

Fashion-Fachverkäufer im temporären Ruhestand