Mein Muttertag

11. Mai 2009
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Meine Mutter hat Muttertage schon immer als reine Kommerzmache abgetan und es sich verbeten, dass wir nur einmal im Jahr so richtig nett zu ihr sind… Ich hingegen liebe meine Muttertage sehr und scheue mich weder, Geschenke entgegenzunehmen, noch, mich von hinten bis vorne bedienen zu lassen.

Allerdings habe ich meinen Muttertag dieses Jahr schon am Samstag durchgezogen. Eines der Highlights: ein Besuch im NIVEA-Haus. Falls ihr es noch nicht kennen solltet: hin da! Beautyanwendungen noch und nöcher, ganz ohne Voranmeldung. Man nimmt sich sein Getränk (im Preis inbegriffen), setzt sich raus und blättert gemütlich Modehefte durch, bis die blaue Kugel klingelt (eine Art Wecker, der einem anzeigt, dass man nur dran ist).

Danach tiefenentspannt ins Quartier 206 zum Launch der ersten deutschen Ausgabe des Intersection Magazins: schnelle Autos, coole Typen, rasante Fotos, nette Beifahrer.

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Dann noch ein bisschen bummeln, im Anschluss gefühlte 18 Runden Star Wars Quartett mit der Familie spielen und abends nett von dem Mann meines Herzens zum Essen ausführen lassen. Also wegen mir könnten sie diesen Muttertag auch ruhig zweimal im Jahr ausloben…

PS: Ach so, ich habe übrigens ein neues Waffeleisen geschenkt bekommen.

…währenddessen im Astra: PJ Harvey live!

8. Mai 2009
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Ehrlich: ich hätte Chris und Annica wirklich gern zu Naturally 7 begleitet und mir mit eigenen Ohren angehört, was die Jungs da mit ihren Mündern anstellen. Ging aber nicht. Denn ICH musste am selben Abend zu PJ Harvey. Unbedingt und ohne Umwege. PJ Harvey ist nämlich meine Lieblingssängerin, und wenn Silke nicht gewesen wäre, hätte ich um ein Haar ihren Auftritt nicht mitgekriegt! Nach unzähligen Telefonanrufen, Warteschleifen und hektischen Online-Buchungsversuchen auf diversen Ticket-Plattformen am Morgen des Konzertes (“Scheiße Mann, wie ist mein verf***** Passwort für Ticketonline noch mal?”) hatte ich mittags meine Eintrittkarten fürs Astra dann endlich. Puh-ha!

Ich sag’s Euch gleich: meine Kamera habe ich vor lauter Aufregung zuhause liegen lassen. Dass Miss Polly also in ihrem schwarzen Kleidchen, den gewellten, offenen Haaren und mit dem blutroten Lippenstift hinreißend aussah, müsst ihr mir auch so glauben. Oder Euch den Look im offiziellen Video anschauen.

Besonders faszinierend fand ich es, dass PJ sich dieses Mal nicht selber begleitet hat, wie bei ihrem letzten Konzert im Friedrichstadtpalast, sondern die Hände frei hatte zum: tanzen! Denn gestern war sie mit ihrem Partner John Parish und dessen Band unterwegs, mit dem sie nach rund 12 Jahren nun die zweite Platte aufgenommen hat. Die Songs sind dichter und aufwendiger instrumentiert als ihre eigenen Stücke – aufregend anders, aber genauso packend. Und wie es aussah, fand PJ es regelrecht befreiend, mal nicht alles selbermachen zu müssen und nutzte die Instrumentalsoli zu ausgelassenem Armeschwingen und zur Vorführung ihres eklektischen Tanzstils. Kurz: es war ein Traum. Und ich glaube, ihr hat es auch gefallen.

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Gastkommentar: Naturally 7 in Tribeca Jeans

8. Mai 2009
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Heute machen Silke und ich mal eine Ausnahme und lassen jemand anderen zu Wort kommen als uns selber… ;-) Chris und Annica berichten hier live und in Farbe von ihrem Besuch des gestrigen Naturally 7-Konzertes – viel Spaß!

“Wer geht nicht gerne auf Konzerte, vor allem wenn man eingeladen ist? Eben – So auch wir. Also Kamera und Kollegin – in diesem Fall Annica Lehman – gepackt und ab in den Konzertsaal der UdK in Berlin. Naturally 7 lädt zu einem Konzert der besondern Art, nämlich ohne Instrumente! Die sieben Jungs aus New York begleiten ihre Songs mit dem Mund. Beatbox deluxe in allen Varianten quasi: was täuschend echt nach einem Schlagzeug oder einer verzerrten E-Gitarre klingt, kommt verblüffenderweise direkt aus dem Zwerchfell über die Stimmbänder in das Mikro.

Aber das Beste wurde ja noch gar nicht erwähnt. Außer täuschend echt die Instrumente zu imitieren, sind die Jungs auch sehr modebewusst. Und das nicht von ungefähr, denn sie werden ausgestattet – tada!! – von unserem Kunden Tribeca New York. Das Kultlabel verpasst den Jungs den Look aus dem Szeneviertel „Triangle Below Canal“ und begleitet sie auf ihrer “Wall Of Sound”-Tour durch ganz Deutschland.

Nach der gestrigen Show bin ich überzeugt, dass Sie die Konzertsäle in diesem Land mit ihrer Bühnenshow genauso im Sturm erobern werden, wie das nach Zugabe kreischende Publikum gestern in der Universität der Künste.

In diesem Sinne – keep on rockin’ and good looking ;)
Chris & Annica”

Berlin welcomes "le book"

26. April 2009
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Am Donnerstag, den 23.04.09 luden le book und der ADC zum Launch der Berlin-Ausgabe, die im Herbst erscheinen wird. Silk Relations war mit dem Guestmanagement beauftragt und so lotsten wir das “who is who of the creative industry” in die Delightstudios in der Backfabrik.

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War nett, mal einen Event zu hosten, bei dem auch viele Nicht-Berliner zugegen waren, wie zum Beispiel die rund 360 ADC-Jury-Mitglieder aus ganz Deutschland.

Anders als in der PR-Branche haben in der Werbung übrigens offenbar noch immer viele Männer das Sagen. Anders kann ich mir die Anfangsquote von ungefähr 70:30 nicht erklären. Oder die Mädels haben nur einfach mal wieder zwei Stunden länger zum Aufbrezeln gebraucht. Wäre natürlich auch denkbar.

Wer übrigens mal völlig enthemmtes Stopfen und Kleckern erleben will, dem sei eine Schokobrunnen auf seinem Event empfohlen. Die Erdbeeren in weißer Schokoladenhülle waren aber auch einfach zu verlockend… (fand auch der einzig anwesende Seebär namens Kretschmann).

Das Fest rockte jedenfalls, unsere Goodie Bags mit den Tiger of Sweden Schals und den MAC-Produkten gingen weg wie warme Semmeln – und wir sind schon jetzt gespannt, wer le book den Look verpassen darf (ich hab’ da ja schon so eine Ahnung…).

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… und tschüss!

Heute billig, morgen teuer!

21. April 2009
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Es gibt diesen Moment, wenn man zuhause seine Winterkleidung wegpacken und die luftigen Sommersachen rausholen will – und dann stöhnend die Fehlkäufe entdeckt, die man schon die letzten zwei Saisons nicht getragen hat. Diesen Moment, den drei Kolleginnen und ein Kollege von mir kollektiv erlebten, nahmen wir zum Anlass, mal wieder einen großen, gemeinsamen Flohmarktstand zu machen.

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Spaß bei der Arbeit?

Profis, die wir sind im Eventbereich, stand unser Produktionsleiter Christoph am Vortag der Veranstaltung mit Sackkarre und einem gefühlten 7,5-Tonner vor unserem Keller. Drei angefahrene Adressen später war das Ding voll und parkte in Poolposotion DIREKT vor dem Flohmarkt am Arkonaplatz. Über die parkplatzsuchenden Laien konnten wir am nächsten Morgen nur müde lächeln.

Ha! Doch auch wir waren nicht vorbereitet auf das, was geschah, als wir unseren ersten Kartons öffneten: tumultartige Zustände nämlich, sobald der erste Fummel auftauchte. “Was kostet?” auf türkisch, englisch, skandinavisch, indisch und kisuaheli.

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Erbarmen! Zu spät – die Kunden kommen!

Nachdem der erste Hype rum war, lief’s dann sehr smooth, man sah seine Teilchen schwinden und auf anderen Ständen wieder auftauchen, traf Gott und die Welt, trank mal ein Sektchen und das Portemonnaie wurde praller und praller. Business as usual halt… ;-)

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Fashion-Fachverkäufer im temporären Ruhestand

Ein Hoch auf die Westfalen!

14. April 2009
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Ja, ja, Exil-Schwaben… scho recht. Aber die Westfalen sind bei uns eigentlich auch ganz gut vertreten, gell, Frau Gomez?
Einen schönen Beitrag über unsere Agentur bei den Berlin Press Days findet ihr hier.

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Gut Holz!

3. April 2009
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Ich möchte mal sagen: à la minute zum Beginn der Open-Shoe-Saison ist unter www.myscholl.de der erste, eigene Onlinestore von Scholl an den Start gegangen. Ab sofort könnt Ihr alle Styles aus der aktuellen Sommerkollektion dort ordern und Euch bequem bis an die Haustür liefern lassen. Und nun weiter zum Wetter…

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Berlin Press Days

3. April 2009
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Gestern und heute ist bei uns in der Agentur full house: die mittlerweile dritten Berlin Press Days stehen an. Was vor zwei Saisons als überschaubare Aktion mit fünf, sechs Agenturen begann, hat sich mittlerweile zu einer amtlichen Veranstaltung mit 16 beteiligten Agenturen und umfangreichem Begleitprogramm gemausert.

Im Rahmen der Press Days zeigen wir die jeweils aktuellen Kollektionen der von uns vertretenen Modekunden. Und das sind mittlerweile eine ganze Menge! Alleine bei uns gibt es: Nike Sportswear, Kilian Kerner, Markus Lupfer, Tribeca New York Jeans, Tiger of Sweden, Scholl Footwear, the-glade.com, herrenausstatter.de und Mazooka. Für die Nike Woman Kollektion wird es im Mai einen separaten Termin geben.

Gestern waren über 40 Journalisten und Stylisten aus Hamburg, Berlin und München bei uns – ich nehme an, nicht nur, um die leckeren Schmalzbrote unseres Haus- und Hoflieferanten Splendid Delikatessen zu testen! Für uns immer eine schöne Gelegenheit, Journalisten, Moderedakteure und Stylisten, die man teilweise schon ewig per Mail oder Telefon kennt, auch mal persönlich kennenzulernen. Und natürlich: die Agentur aufzuräumen!

Besonders freuen wir uns immer, wenn die Münchener oder Hamburger uns sagen: “Super Aktion, so etwas würde es bei uns nie geben! Viel zu viel Konkurrenzgerangel.” Haben wir in Berlin offenbar nicht nötig… ;-)

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Heerschaftszeiten!

27. März 2009
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Was soll man von einer Veranstaltung erwarten, die mit dem Claim “Events am Puls der alten Zeit” wirbt? Haben wir uns auch gefragt und sind mal hin zum Opening des “magazins in der heeresbäckerei” beim Spindler & Klatt aufm Eck.

Dass hier bis vor Kurzem ein Getränkeabholmarkt logierte, sieht man den Räumlichkeiten heute abend nicht mehr an – wunderschönes, altes Parkett, metallene Säulen und große Fabrikfenster mit Rundbögen, die dem Raum eine klare Optik verleihen. (Natürlich nur, wenn man sich die fragwürdige 20er-Jahre-go-Future-Deko à la Grammophon auf leuchtendem LED-Kubus wegdenkt.)

Das Catering war eine Wucht und es gab auch reichlich Gelegenheit zum, hey!, Networken und eigentlich hatten die Veranstalter auch alles richtig gemacht – dennoch fühlte ich mich schnell wie ein Laiendarsteller in einem aufwendigen Kulissenbau – natürlich unbezahlt. Für heute hatte ich genug gesehen von der Welt… Danke Kurt T.

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Ick koof bei Lafayette

22. März 2009
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Kennt noch jemand diese weißen Stoffbeutel mt der pinkfarbenen Aufschrift “Ick koof bei Lafayette”, die Ende der Neunziger als Persiflage auf die Getränke-Lehmann-Tragetüten mit dem Aufdruck “Ick koof bei Lehmann” rauskamen? So eine hatte ich – und es ist bis heute nicht gelogen, wie ihr gleich lesen könnt.

Gestern luden die Galeries mal wieder zum Trend Défilé, einer Veranstaltung für die treue Kundschaft, der ich gern beiwohne, weil man a) immer viele Leute zum Smalltalk trifft, b) den ganzen Abend, wie durch ein Wunder, ein volles Glas mit prickelndem Inhalt in den Händen hält und vor allem, c) weil man das, was auf der Modenschau gezeigt wird, bei Gefallen und entsprechender Liquidität direkt nach Hause tragen kann (dieser reguläre, saisonvorwegnehmende Modenschauturnus kann ja auch nerven – woher soll ich heute wissen, was mir in sechs Monaten gefällt?).

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Um es kurz zu machen: die Kaufanreize SS09 hielten sich für meinen Geschmack dieses Mal in Grenzen. Ich fand weder die Zusammenstellung der Looks zwingend noch das Styling der Models. Dafür wartete der Knaller der Saison nur eine Etage tiefer: köstliche Macarons in allen Farben des Sommers! Eine der Best Buys im Lafayette gestern.

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Gaumenschmaus

Zum Thema “vorausschauend kaufen” an dieser Stelle auch noch eine kleine Anekdote: Ich erinnerte mich dunkel, im letzten Herbst eine Tasche von Coccinelle by Barbara Hulanicki gesehen zu habe, die ich ganz ok fand, mich aber nicht zum Kauf durchringen konnte. Gestern nun fiel mir dieses Model auf einmal wieder ein, da es fantastisch zu meinem jetzigen Frühlingslook passt. Was soll ich sagen: Es gab ein Happy End, da die sehr nette Verkäuferin sich tatsächlich ins Lager begab und mit der letzten, vom Sale übrig gebliebenen  Tasche wiederkam. Ich: happy. Lafayette: auch. Danke für den schönen Abend, au revoir im Herbst!