
Es wird in letzter Zeit immer seltener, dass wir richtig gute Label entdecken. Hier in Berlin hat man es oft mit energiegeladenen Hochschulabsolventen zu tun, die meinen, gute Ideen reichen aus, um ein Label hochzuziehen. Weit gefehlt. Ein langer Atem, langjährige Erfahrung und Einblicke in Designprozesse machen die Sachen um Einiges einfacher und erflogreicher. Bei Clarissa Labin kommt alles zusammen. Die Frau hat tolle Ideen, einen sehr guten Geschmack, einen guten Geschäftssinn und jahrelange Erfahrung.
Hinter Clarissa Labin liegen zwölf Jahre im Ausland und neun Jahre fundierte Berufserfahrung auf dem internationalem Markt: Am London College of Fashion studierte sie „Womenswear Design“ und schloss diese Ausbildung mit B.A. ab. Es folgten Assistenz-Stellen bei Daniel Swarovski und der britischen Vogue. Von 2001 bis 2003 arbeitete sie als Accessoires-Designerin für Christian Dior in Paris. Danach wechselte Labin als Designerin im Bereich Strick und Jersey zum Moderiesen H&M nach Stockholm, bevor sie 2006 als „Head of Design“ bei den Schweden die Linie „Divided Black Label“ übernahm.
Das nach ihr benannte Label Clarissa Labin steht für individuelle, innovative und doch tragbare Mode mit Schwerpunkt auf Strick und Jersey und Akzenten in Leder. „Wichtig ist mir das Spiel mit aufregenden Texturen, raffinierten und expressiven Farbkombinationen und ausgefallenen Drucken und Jacquards.“, beschreibt die Designerin ihren Stil. „Meine Mode steht für alltagstauglichen und lässigen Chic, immer mit einem Touch Individualität.“ Die 33-Jährige mit deutschen und venezuelanischen Wurzeln hat nach wechselnden Aufenthalten auf der ganzen Welt nun ihre Basisstation in Berlin gefunden. 
Clarissa Labin beherrscht die gesamte Klaviatur vom Luxussegment bis hin zum Massenmarkt – und bringt ihre gesammelten Erfahrungen nun in ihr eigenes Label ein. „Clarissa Labin“ wendet sich an Kundinnen, die modebewusst und sexy auftreten wollen, ohne dabei die Lässigkeit ihrer Kleidung außer Acht zu lassen: selbständige Frauen, die selbstverständlich mit Mode umgehen, ihren eigenen Stil haben und gerne Geld für Kleidung ausgeben – aber nicht zu viel. Die VK-Preise liegen zwischen 50 € für ein T-Shirt aus Baumwolle, 150 € für einen schlichten Strickpullover bis hin zu 400 € für eine aufwändige Strickjacke.
Die erste Kollektion wird ab August 2010 weltweit in Boutiquen und Departmentstores erhältlich sein. Gespräche mit internationalen Vertriebspartnern laufen derzeit. Auf folgenden Messen könnt ihr euch vor Ort ein Blick machen:
Gallery Fair / Kopenhagen 11.-14. Februar 2010 / www.gallery.dk
London Fashion Week / London 19.-23.Februar 2030 / Showroom Eastern Block / www.londonfashionweek.co.uk
Rendez-vous NYC / New York 20.-22.Februar 2010 / www.rendez-vous-paris.com
Paris Fashion Week / Paris 5.-8.März 2010 / Showroom Eastern Block / www.modeaparis.com
